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·  Was ist systemisch? · 

Die Systemische Therapie ist ein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren, das den Menschen als Teil seines sozialen Netzwerks betrachtet – in Familie, Partnerschaft, Beruf und Gesellschaft. Im Fokus stehen deine Beziehungsmuster, Rollen und Dynamiken, die als Systemen wirken. Psychische Symptome werden als Ausdruck konfliktbelasteter Muster gesehen, die es zu erkennen, zu verstehen und aktiv zu verändern gilt – für mehr Autonomie, Selbstwirksamkeit und innere Balance. Symptome werden nicht als Problem, sondern als Lösungsversuch verstanden und mit Wertschätzung, neutraler Haltung und sensibler Aufmerksamkeit begleitet.

 

Die Systemik setzt mit ihrer lösungs- und ressourcenorientierten Haltung auf deine Stärken, Fähigkeiten und Ziele. Zunehmend fließt auch ein ganzheitlicher Blick auf Körper und dein Nervensystem ein, da sich Belastungen oft nicht nur psychisch, sondern auch körperlich zeigen. Neben Gesprächen kommen somatische Übungen und Körperarbeit zur Nervensystemregulation zum Einsatz. Das Prinzip systemische Arbeit ist: so kurz wie möglich, so lang wie nötig.

· Grundsätze systemischer Begleitung · 

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Bedarfsgerechte Terminplanung

Die systemische Beratung ist flexibel und auf individuell vereinbarte Zeiträume ausgelegt. Üblicherweise reichen 5 bis 15 Sitzungen pro Anliegen. Die Intervalle zwischen den Terminen passen sich an Fortschritt und Eigenwahrnehmung an. Größere Pausen ermöglichen das Umsetzen im Alltag. Eine Sitzung dauert in der Regel 60 Minuten. Längere Sitzungen sind bei Bedarf möglich.

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Verzicht auf Diagnosen

Da psychische Belastungen und Symptome als Ausdruck einer gestörten Dynamik im System und nicht als persönliche Krankheit betrachtet werden, nutzt die Systemik keine klassischen Diagnosen. Das bedeutet, dass es weder eine Dokumentation als „psychisch erkrankt“ gibt, noch den Klient*innen so begegnet wird. Das Symtpom wird als das "Kranke" im System verstanden.

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therapeutische Vielfalt

Anders als andere therapeutische Schulen vereint die Systemische Therapie unterschiedliche Einflüsse therapeutischer Schulen. Die methodische Grundlage beruht auf den Arbeiten von Paul Watzlawick, Salvador Minuchin, Virginia Satir, Milton Erickson und anderen – mit strategischen, strukturellen, mehrgenerationalen und narrativen Perspektiven, die ein ganzheitliches Verstehen teilen.

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Einsatz kreativer Methoden

Neben Gesprächen arbeitet die Systemik mit einer Vielzahl an kreativen und darstellenden Techniken, wie Genogrammen, Familienskulpturen, Struktur- und Symbolaufstellungen, Bodenankern oder dem Erkunden von Persönlichkeitsanteilen. Dynamische Prozesse und Beziehungen werden visuell oder symbolisch verstanden, was Klient*innen neue Perspektiven auf das Problem eröffnet.

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